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Um das Programmgramm, also das HEX-File, in den PIC zu flashen, benötigt man zunächst einen Programmer. Von Microchip gibt es da zum Beispiel das PICkit 3. Die Partnumber ist PG164130. Kaufen kann man es bei den üblichen Verdächtigen (Conrad, Völkner,..). Microchip hat die Unterlagen des Programmers, mit dem man übrigens auch debuggen kann, veröffentlicht. So gibt es auch einige Nachbauten aus China / Hongkong. Die findet man am besten in der Bucht. Der Vorteil ist der sehr viel kleinere Preis.
Das PICkit3 kann man direkt auf eine 6 polige Stiftleiste mit 2,54 mm Rastermaß stecken. Sind auf der Hardware andere Programmierpads, wie z.B. auf meinem selbstgebauten Decoder, dann benötigt man noch ein entsprechendes Adapterkabel. Ich verwende dazu das Kabel TC2030-MCP-NL von der Firma Tag-Connect. Dieses wird mit einem AC164110 - RJ-11 to ICSP Adapter mit dem PICkit 3 verbunden. Das sieht dann wie auf dem folgenden Bild aus. Nicht wundern, dass das Pin 1 des PICkits auf das Pin 6 des Adapters gesteckt wird. Sieht komisch aus, ist aber so.
Was jetzt noch fehlt ist die Programmiersoftware. Diese kann man kostenlos von der Microchip Website herunterladen. Im Download Bereich findet man MPLAB® X IDE v3.xx. Dieses Installationspaket enthält zwei Anwendungen:
- MPLAB IDE, die Entwicklungsumgebung, die wir zum reinen Flashen nicht benötigen und
- MPLAB IPE, das Programmiertool.
Bei der Softwareinstallation werden beide Tools angeboten, wir können aber auch nur das zweite Häkchen für IPE setzen.

Nachdem an das PICkit 3 über das beiliegende USB-Kabel mit dem PC verbunden und das Programm geöffnet hat, erscheint das folgende Fenster:
Man muss dann noch den Mikrocontroller auswählen und den Button [Connect] drücken. Das Programm verbindet sich nun mit dem PICkit 3 und programmiert bei diesem ggf. die Firmware neu. Im weiteren muss noch die Source ausgewählt werden, also das HEX-File das programmiert werden soll. Wahrscheinlich erscheint eine Fehlermeldung, dass das Target nicht gefunden. Das können wir ignorieren, wenn der zu programmierenden PIC noch gar nicht mit dem PICkit verbunden ist.

Das Pickit kann auch während des Programmiervorgangs die Spannungsversorgung des zu programmierenden PICs übernehmen. Dazu muss man zunächst in den Advanced Mode wechseln. Das geht über den Menüpunkt Settings. Wählt man den Advanced Mode aus, muss man zunächst ein Passwort eingeben. Das Passwort steht schon da und ist "microchip".
Nach Eingabe des Passworts, erscheinen links weitere Buttons, von denen man [Power] auswählt. Unten klickt man dann "Power Target Circuit from Tool" an.
Mit dem Button [Operate] kommt man wieder in's Hauptmenü. Nachdem anstecken des Programmierkabels an die Zielhardware, einfach den Button [] drücken, der Rest geht ganz von allein.
So kontaktiert man die Zielhardware, im Beispiel den Decoder.
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Update:25.03.2018